Apr 05 2008

Die Bilder zum Rosa Funken-Ball und zur Lila Sitzung 2008

Funkenadmin | Kategorie: Funken-News | 0 Kommentare

Ich gestehe zu meiner Schande, dass mich die träge Faulheit gepackt hat… Aber hier sind sie nun: die ersten Bilder vom Rosa Funken-Ball 2008 sowie noch von der Lila Sitzung in Essen, bei der wir wieder den Elferrat gestellt haben.

[Rosa Funken-Ball, Köln 2008]
[Lila Sitzung, Essen 2008]

 Eine weitere Galerie zum Rosa Funken-Ball ist gerade in Bearbeitung und folgt umgehend…

Feb 03 2008

Von Jamaika Jupp und Zarah Leander

Funkenadmin | Kategorie: Pressespiegel | Keine Kommentare möglich

Pressebild[…] Die wohl aufwendigsten Kostüme gab es beim Ball der Rosa Funken in der Mülheimer Stadthalle. Zum Motto “Für eine Nacht voller Seligkeit” gab es reichlich Kopien von Filmdiven wie Zarah Leander und Marlene Dietrich. Den gesamten “Sommernachtstraum” hatte Thomas Wien-Peglow mit seinen Freunden umgesetzt. Keine rechte Idee zum… (Quelle: Kölner Stadtanzeiger) [Ganzen Artikel lesen…]

Dez 04 2007

Die Mode der Zeit

Funkenadmin | Kategorie: Pressespiegel | Keine Kommentare möglich

Die Zeit nach dem ersten Weltkrieg war nicht mehr so wie davor. Es hatte sich vieles wie zum Beispiel in Ökonomie oder auch dem sozialen Umfeld verändert. Die Wirtschaft war am Boden. Durch diese Krise entwickelte sich die Gesellschaft enorm weiter. Viele neue Ideen und Strömungen kamen auf, wie etwa das “Unterhaltungsprogramm”. Da die Männer während des Krieges abwesend waren, wurden die Frauen selbständig und mussten die Arbeit der Männer weiterführen, um ihre Existenz zu sichern. Die Frauenwelt veränderte sich rapide.

Frauen fuhren Auto und begannen sich für Sport zu interessieren. Sie wurden zu einem selbstbewussten Teil der Gesellschaft. Diese Veränderung hatte einen grossen Einfluss auf die Mode. Die Kleidung entwickelte sich langsam zu einer modernen Kleidung. Man wollte sich frei bewegen können ohne grosse Behinderung der Kleidung. Die Männer, auf der anderen Seite, sahen sich durch diese Entwicklung zu mehr Selbstbewusstsein bei den Frauen konkurrenziert und zum Teil bedroht.

Frauen trugen kunstvolle Turbane, die mit Federn oder anderem Schmuck verziert waren. Die Röcke wurden immer kürzer, wie auch die Haare. Frauen begannen Bein zu zeigen. Die Linie war schlicht und schlank ohne viel Anhang und Ballast. Die Kleider waren nicht mehr figurbetont, sondern hingen am Körper. Ein Berg von Unterröcken trug man nicht mehr. Abendkleider unterschieden sich im Schnitt nicht mehr von der Alltagskleidung, sie waren vielleicht etwas tiefer ausgeschnitten und mit schönen Verzierungen aus Gold oder mit Pailletten besetzt. Selbst Make-up, am Anfang des Jahrhunderts noch verachtet, kam auf und wurde jetzt massenweise aufgetragen.

Ende der 20er Jahre und Anfang der 30er Jahre veränderte sich die Mode wieder. Die weiblichen Formen kamen wieder auf. Die Kleider wurden wieder mehr körperbetont. Die Frauen wirkten extrem gross, da die Taillierung des Kleides wieder etwas höher angesetzt wurde. Die Röcke wurden auch immer länger. Die Taille wurde zunehmend mit schmalen schicken Gürteln betont. Das von den Frauen am meisten getragene Kleid war das Prinzesskleid. Es ist schmal geschnitten und betont den langen Körper der Frau, durch die Längsnähte noch verstärkt wurde. Im Gegensatz zum Tagkleid, das man hochgeschlossen trug, trug man das Kleid abends tief ausgeschnitten und mit Accessoires dekoriert.

Seit Beginn des Krieges ging es mit der Verfügbarkeit von Materialien bergab. Es war angezeigt, die Kleider möglichst kurz zu halten, um ein Minimum an Stoff zu verbrauchen, was dazu führte, dass die Kleidung extrem streng aussah. Die Stoffe wurden meist diagonal geschnitten, um den Fall so hinzubekommen, wie er beim Prinzässenkleid sein musste. Man trug wieder Kostüme mit einem wadenlangen Rock. Die Oberteile waren meist kunstvoll bestickt. Der militärische Stil, der dadurch erzielt wurde, wurde im Krieg noch verstärkt.

Die Zeit nach dem Krieg veränderte in der Modewelt nicht viel. Erst ein Jahr nach dem Krieg gab Glanz und Glamour wieder zu sehen. Während der Kriegsjahre mussten die Frauen hart arbeiten, dies hinterliess auch Spuren. Jetzt wollten sie diese Zeit vergessen und einen neuen Look tragen, der den Wohlstand repräsentieren sollte. Schon in dieser Zeit gab es modernisierte Kopien von vergangener Mode, in diesem Fall vom 19. Jahrhundert. Mode wurde auch zunehmend teurer, nicht jede Frau konnte sie sich leisten. Auch die Silhouette veränderte sich wieder stark. Man kam wieder zur Weiblichkeit zurück. Die Röcke wurden wieder etwas länger, sie reichten wieder bis zu den Waden, man betonte wieder Hüften, Po und Busen, jedoch nicht mit Hilfe eines Korsetts, dafür mit Miedern und sonstigen Polsterungen. Generell gesagt, man wurde wieder elegant, alles war aufeinander abgestimmt, von den Schuhen bis zum Make-up. Hosen wurden von Frauen nur selten getragen, wenn überhaupt, dann nur in der Freizeit und mit Blusen oder Pullovern kombiniert.

Neue Stoffe wurden hergestellt, wobei vor allem synthetische Stoffe beliebt wurden, denn sie erleichterten die Pflege der Textilien erheblich. Die unteren Schichten konnten sich jetzt exklusivere Kleider leisten, da der Preis dieser Materialien entsprechend tiefer war.

Quelle: http://www.perpedes.com/web-fam01/Mode_2006/index.htm

Dez 04 2007

Die Geschichte

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Für eine Nacht voller Seligkeit

Wir erinnern uns an die letzte Session, als Isadora von Warmalschön nach einem jahrhunderte-langen Schlaf in einem Märchenschloss in Ungarn wiedererwachte und ihren holden Prinzen erblickte. Als dieser jedoch bar ihrer vergangenen Schönheit nur angewidert Notiz von ihr nahm und sich einem holden Jüngling zuwandte, schwor Isadora Rache und schmiedete große Pläne.

Vor lauter Trauer wieder einmal nicht schlafen könnend, stieß Isadora bei einem ihrer nächtlichen Rundgänge durch das Märchenschloss auf eine verlassene Kammer. In dieser Kammer fand sie einen Zauberspiegel und einen Tiegel wundersamer Creme. Isadora schaute sich beides an; etwas irritiert und doch interessiert.

Plötzlich sprach der Spiegel zu ihr: “Na lecker Mädche. All jod? Mmh, der Lack is’ wohl ab!? Mäht nix. Häst ja mich. Nimm mal de Cremepott un schmier amol wat rum. Dat weed schon helfe. Wirst sinn. Hat schon janz annere zum Tanze jebracht…”

Tanzen? Ist der Spiegel jeck? Isadora war mehr als verwirrt. Doch bei ihrer mittlerweile etwas verwitterten Haut, konnte die Creme wohl nicht schaden. Und sie trug sie auf. Es brodelte, es zischte, es knallte! “Was hab ich nur getan?”, rief sie entsetzt. Und peng, plötzlich sah sie aus wie Rolanda Bökk, die verstoßene Stieftochter eines ehemaligen Revue-Stars.

Nicht, dass sie jetzt besser aussah, doch sie verspürte plötzlich so ein Jucken in den Beinen. All ihre Wut und Trauer über den Prinzen waren vergessen. Sie wollte nur noch Tanzen. Von Rache keine Spur mehr. War es das, was der Spiegel ihr sagen wollte? Nun, ihr Aussehen war ihr zumindest mittlerweile egal. “Schönheit ist eh vergänglich”, dachte sie sich und machte sich daran, ihre Sachen zu packen. Denn nichts wie fort von diesem schrecklichen Ort in den Karpaten.

Mit Sack und Pack, was eine Dame von Welt ja auch alles so braucht, landete sie schließlich in einem kleinen Theater in Gödöllő, wo sie ihr Glück versuchen wollte, was ihr allerdings zunächst nicht sehr zugetan war. Doch sie traf dort auf die Rosa Funken. Diese gaben mal wieder eines ihrer kleinen Gastspiele zum Besten – wenn auch in Ungarn, einem nicht allzu karnevalsbegeisterten Ort. Doch die Funken feierten hier einst große Erfolge.

“Interessant”, sagte sie sich, “und fesch noch dazu”. Und da fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Denn sie erkannte in einem der Funken ihren verlorenen Prinzen wieder. Aber sie grämte sich nicht weiter, sondern erinnerte sich an den Spaß, den sie mit der ganzen Truppe letztlich hatte.

Auch bei den Rosa Funken geschah etwas. Sie waren doch sehr angetan von dieser hippeligen, leicht exaltierten Gestalt, die auf sie zutrat. Allerdings erkannten sie sie nicht. Sie schauten sich an, schwiegen und lächelten. Denn Rolanda rief plötzlich: “Drum sag ich, tanzt für mich…”. Das war ganz nach dem Geschmack der Funken. Tanzen und feiern, so soll es sein…

Für die Rosa Funken ist von diesem Moment an klar, dass sie in Rolanda einen neuen Freund gefunden haben. Sie fordern sie tanzend und singend auf, sich ihnen anzuschließen. Und sie denkt sich, warum nicht. Nichts kann schlimmer sein, als dieses schreckliche Land mit diesem verwunschenen Ort.

So macht sich Rolanda mit den Funken auf den langen Weg nach Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Sie ahnt, dass sie dort zusammen mit ihren neuen Freunden ihr Glück finden wird. Ihr ist aber auch klar, dass dies eine Reise um die Welt bedeutet. Lang und entbehrlich. Doch wenn sie diesen beschwerlichen Weg auf sich nehmen muss, dann soll es so sein. Und so reisen sie und diese wunderlichen rosa Gestalten schließlich nach Rotterdam in Holland, wo ihre Überfahrt auf hoher See beginnen soll.

Rolanda und die Rosa Funken haben allerdings kaum Geld. Außer der Freude, den Übermut und einer gehörigen Portion Hoffnung besitzt diese illustre Truppe nicht viel. Es reicht gerade mal für eine Überfahrt nach Kuba in der vierten Klasse. Bei Rolanda kommen Zweifel auf, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hat. Auch der Liebeskummer und der Kummer über die Stiefmutter plagt sie wieder einmal. Doch von Kuba aus soll es dann schließlich weiter nach Amerika gehen. Und so träumt sie an Deck mit ihrem Zauberspiegel, etwas melancholisch, aber doch frohen Mutes, von einer Nacht voller Seligkeit…

In Kuba angekommen lassen sich alle direkt von der Sonne, den Palmen und der ausgelassenen Stimmung dieses Landes anstecken. Sie beginnen sich den Rhythmen anzupassen und beginnen zu tanzen, was das Zeug hält. Rolanda begreift endlich, was für sie von Wichtigkeit ist. Sie muss alles hinter sich lassen und von vorne beginnen. Es ist für sie der Aufbruch in eine neue Zeit.

Frisch gestärkt von der Sonne, der Musik und mächtig dunklem Rum, ziehen alle schließlich weiter, um ihr endgültiges Ziel New York zu erreichen. Sie wollen endlich gemeinsam auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Denn Rolanda erkennt, dass sie in den Rosa Funken wahre Freunde gefunden hat, die zu ihr halten, und die für sie da sind. Ihre Gedanken an Rache, Ruhm oder vergängliche Schönheit spielen keine Rolle mehr…

Rolanda und die Funken erreichen endlich New York und machen sich direkt auf den Weg zum Broadway. Und es ist als würde man auf sie warten, denn sie erspähen ein Theater mit einer großen Programmtafel, auf der ihr Name und der der Rosa Funken stand. Das ist es also, was der Spiegel ihr sagen wollte: wahre Freundschaft ist wichtiger als alles andere! Und wahre Freunde hat sie ja nun gefunden…

Epilog: Was auch immer einige Cremes und anderen Kosmetika beinhalten, eines haben wir dank Homocenta gelernt – Wahre Freundschaft bedarf keiner Schönheit. Auch wenn die Creme schließlich dazu führte, dass Isadora bzw. Rolanda ihr wahres Gesicht zeigen musste, sehen wir, dass man auch anders Spaß haben kann!

Dez 04 2007

Kartenvorverkauf

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Eintrittskarten für den Rosa Funken-Ball 2008 zum Preis von 28,50 Euro (inkl. Vorverkaufsgebühren und VRS-Fahrausweis) gibt es bei allen Vorverkaufsstellen bei KölnTicket sowie online auf www.koelnticket.de und telefonisch unter 0221-2801.

Weitere Vorverkaufsstellen haben wir bei

Checkpoint
Pipinstr. 7
50667 Köln
Fon: 0221-92576868

diMedici
Auf dem Berlich 20-22
50667 Köln
Fon: 0221-2708999

Kattwinkel
Greesbergstr. 2
50668 Köln
Fon: 0172-9901214

Zum Köbes
Cleverstr. 2
50668 Köln
Fon: 0221-37990972

eingerichtet. Der Kartenvorverkauf endet am Samstag um 14.00 Uhr. Es gibt aber noch ein kleines Kontingent an Karten an der Abendkasse.

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